Autor: serajaten | Dezember 28, 2009 - 10:33 pm - abgelegt unter: Gesellschaft, Tierisch

Hamburg; Der Dompteur des Hamburger Tiergartens ist nach seiner Tigerattacke kurzzeitig aus dem Koma erwacht. Der Mann hatte bei einer Dinner Show fünf seiner sechs Tiger und Löwen angegriffen und teilweise lebensgefährlich verletzt. Nach dieser überraschenden Bluttat fiel der Mann ohne weitere Worte ins Koma und wurde seither von Ärzten beobachtet.
Nur mit Hilfe eines Chirurgenteams konnte man seinen Kiefer vom Hals seines letzten Opfers lösen. Ob und was den Mann dazu bewegt hatte, so aggressiv gegen die Tiere vorzugehen wird also weiterhin ein Rätsel bleiben.

Autor: serajaten | Dezember 13, 2009 - 10:15 pm - abgelegt unter: Skurriles

Würzburg; Moderne Technik, so sagt man, wird immer intelligenter. Jedoch hat Intelligenz auch ihre Schattenseiten. Ein sogenanntes Concept Car, also ein Fahrzeug mit neuem unerprobtem Design und unausgereifter Technik, wollte seine Existenz dauerhaft beenden und versuchte sich im Mainufer bei Würzburg selbst zu versenken. Das inzwischen geborgene, sich selbst bewusste Fahrzeug wurde an Ort und Stelle über die Motive seiner Tat befragt. Scheinbar war ein Streit der einzelnen Baugruppen untereinander Grund für den versuchten Suizid. Das jüngste Mitglied der Fahrzeugfamilie, eine pupertierende Handbremse war ungezogen und führte so zu dieser Aneinanderreihung tragischer Umstände.

Autor: serajaten | - 10:11 pm - abgelegt unter: Bildung, Gesellschaft

Würzburg; Eine Mutter, deren Nervenkostüm sehr angespannt war, hatte ihrem 6 Jahre alten Sohn zur Strafe verboten weiter mit seinen Spielzeugautos Stuntman zu spielen. Da sie die Corpus delicti sogleich in einen Schrank schloss, blieb dem jungen Mann keine Möglichkeit, sich dem mütterlichen Verbot zu widersetzen. Erbost über so viel Gemeinheit stahl er den Fahrzeugschlüssel seiner Großeltern, deren Automobil eher selten am Verkehr teilnahm und daher nicht so schnell vermisst wurde und plante einen großen Sprung von einem zum jenseitigen Mainufer, um seiner Mutter die Ernsthaftigkeit seines zukünftigen Berufswunsches eindringlich darzustellen. Leider war der Junge noch nicht ernsthaft mit mathematischen Konzepten wie dem Parabelflug oder physikalischen Konzepten wie der Gravitation in Kontakt gekommen, jedoch hatte er immerhin im letzen Sommer das Seepferdchen absolviert.

Autor: serajaten | - 10:06 pm - abgelegt unter: Gesellschaft, Stars und Glamour

Würzburg; Heute Nachmittag ereignete sich auf dem Würzburger Christkindlmarkt ein bizarres Schauspiel. Zwei von Zeugen als Nikolaus und Christkindl identifizierte Personen stritten sich an einem Glühweinstand über die Echtheit ihrer Person. Die beiden gerieten dabei derart in Rage, dass das Christkind zunächst behauptete wirklich fliegen zu können. Nur dem beherzten Eingreifen mehrerer Passanten war es zu verdanken, dass das Christkind nicht vom Dach der Residenz springen konnte, um dies zu beweisen. Jedoch gelang es Nikolaus sich heimlich davon zu schleichen, um mit seinem “Schlitten” über den Main zu fliegen. Dass es sich dabei um einen alten 5er BMW handelte, war nur den umstehenden Personen wirklich bewusst.
Seither fehlen vom Wagen und seinem Fahrer jede Spur. Allerdings geht die Polizei mehreren Anrufen nach, die behaupten einen fliegenden 5er BMW in der Nähe der A3 gesehen zu haben.

Autor: serajaten | - 9:57 pm - abgelegt unter: Skurriles

Würzburg; In den frühen Abendstunden meldeten mehrere Anwohner des würzburger Mainufers, dass ein Fahrzeug von der Straße abgebogen und schnurstracks in den Kanal gefahren sei. Polizei und Helfer waren schon innerhalb weniger Minuten vor Ort und suchen noch immer nach dem Fahrzeug und seinem Fahrer. Dass es sich bei dem Fahrer um einen Stammleser der PN handelte, wusste auch die Redaktion erst, nachdem der Mann sich telefonisch gemeldet hatte.
Wie er uns berichtete, ist er sonst ein äußerst ruhiger Zeitgenosse, doch in den Tagen kurz vor Weihnachten, seien seine Nerven ständig enormen Strapazen ausgesetzt. Er wohne in der unmittelbaren Nähe des Würzburger Weihnachtsmarktes. Nachdem er heute zum 12. Mal keinen Parkplatz in akzeptabler Nähe seiner Wohnung finden konnte, war seine Frustrationsschwelle überschritten und in einer Kurzschlussreaktion lenkte er sein Fahrzeug in das eindeutig freie Kanalbecken. Erst als er in die nasskalten Fluten aussteigen musste, bemerkte er die Verrücktheit seiner Idee. Zähneklappernd versicherte er uns, Weihnachten abgrundtief zu hassen und in Zukunft nur noch Amphibienfahrzeuge zu kaufen.

Autor: serajaten | Dezember 7, 2009 - 10:39 pm - abgelegt unter: Ausland, Politik, Skurriles, Tierisch

Berlin; Nach zähem Ringen um das Anerkennen einer Schuld, konnte sich die neue Bundesregierung endlich dazu entschließen, die Angehörigen der verwundeten und getöteten Menschen zu entschädigen. Außenminister Westerwelle sagte hierzu vor laufender Kamera: “Wir können die Geschehnisse der letzten Monate nicht rückgängig machen, aber wir können den Menschen in Afghanistan zeigen, dass wir bereit sind, aus unseren Fehlern zu lernen. Bereits jetzt machen sich 4 Tanklastzüge voll mit Benzin auf den Weg in Richtung Kundus.” Auf die Frage eines anwesenden Journalisten, ob sich der Minister nicht vorstellen könnte, dass gerade diese Geste falsch aufgefasst werden könnte, antwortete Westerwelle betont sachlich: “Wir haben selbstverständlich die symbolische Wirkung dieser Form der Entschädigung bedacht und auf jedes der Fahrzeuge ein großes rotes Kreuz auf die Oberseite der Tanks lackiert.”
Von Seiten des BND hörten wir hierzu, dass angedacht sei, einen der Tanklastzuge in eine Art Honigtopf zu verwandeln. Dessen Seiten sollen angeblich mit einem Konterfei Osama Bin Ladens verziert und etwas abseits von den restlichen 3 Fahrzeugen geparkt werden.

Autor: serajaten | Oktober 29, 2009 - 5:01 pm - abgelegt unter: Skurriles

Berlin; Er ist gerade erst einige Stunden in Amt und Würden, doch der neue Außenminister Guido Westerwelle gab bereits ein erstes Statement zu seinen außenpolitischen Plänen bekannt.
Westerwelle betonte besonders, dass er sein Amt in gleicher Weise führen wolle, wie sein Vorgänger. Kontinuität läge ihm hier sehr am Herzen.
Wer bisher befürchtete, dass Westerwelle nun den starken Mann herauskehren würde, der wurde eines besseren belehrt. “Deutsche Außenpolitik sei Friedenspolitik”, ließ er sich zitieren.
Ob damit auch der militärische Einsatz in den Krisengebieten der Welt gemeint war, bleibt unbeantwortet. Es ist jedoch bezeichnend, dass immer noch andere für die deutsche Friedenspolitik den Arsch hinhalten und das sich dies auch unter einem bekennenden Homosexuellen nicht ändern wird. Man wird sehen, was Herr Westerwelle bei seinem ersten offiziellen Truppenbesuch noch alles psalmiert.

Autor: serajaten | August 9, 2009 - 9:10 pm - abgelegt unter: Gesellschaft, Politik

Berlin; Schon seit längerem macht das Verteidigungsministerium keinen Hehl aus seinen Wünschen, die Kompetenzen der Bundeswehr auf andere Felder zu erweitern. Nun scheint Verteidigungsminister Jung einen weiteren Vorstoß in dieser Angelegenheit vorzubereiten.
Anlässlich des Kidnappings eines deutschen Containerschiffs startete er Überlegungen, die Bundeswehr in solche Geiselnahmefällen einsetzen zu wollen. Da die Truppe bisher jedoch nicht für derartige Einsatzszenarien geschult wurde, erarbeiten die Kreiswehrersatzämter nun neue Aufnahmeprüfungen für die Soldaten der Zukunft.
Man wolle von 2010 an besonders auf die Generation der E-Sportler zugehen. Dank ihrer Ausbildung in Counter Strike und anderen Ego-Shootern bringen sie viel von den Fähigkeiten mit, die der Truppe bisher fehlt. Teamarbeit in kleinen Gruppen ist ebenso gefragt wie schnelle Auffassungsgabe und geschulte Reflexe.

Autor: serajaten | August 7, 2009 - 10:01 pm - abgelegt unter: Skurriles

Pakistan; Es gibt kaum ein Unternehmen in der Welt, dessen Managementstrukturen so verzweigt sind, wie das der Taliban. So ist es tatsächlich als ein Wunder, oder mindestens als ein Zeichen Gottes anzusehen, dass es einer amerikanischen Drohne gelungen ist, Taliban-Chef Baitullah Mehsud zu töten! In einem exklusiven Interview teilte uns die Drohne, die sich uns mit Namen John vorstellte mit, wie es zu dieser heldenhaften Tat gekommen war.

“Ich flog wie schon vorher ein paar Dutzend Kilometer über Süd-Waziristan und grübelte so vor mich hin, als ich plötzlich aus den Augenwinkeln meiner vorderen Kameras ein Gesicht entdeckte, das halb von einem Strohdach verdeckt war. Zuerst war ich mir nicht sicher, aber dann wurde mir klar, dass es sich bei diesem Gesicht um meinen alten Kumpel Mehsud handeln musste. Da ich gerade nichts wichtiges vor hatte flog ich also runter und fragte ihn ob er nicht Bock auf eine Flasche Bier hätte. Aber der Kerl war immer noch sauer, weil ich ihm damals in der High School eine Freundin ausgespannt hatte und schoss wie irre mit einer Kalaschnikow auf mich. Also hab ich ihn abgeknallt. Ich bin schließlich eine Drohne und schwer bewaffnet. Es war quasi wie ein Reflex.”

Auf die Frage, was John nun mit den 5 Millionen Dollar Kopfgeld anfangen wird, antwortete die Drohne nur zögerlich.

“Wissen sie, eigentlich bedeutet mir Geld nichts. Ich habe überlegt die Millionen zu stiften. Zum Beispiel der amerikanischen Waffenindustrie. Da gibt es einige Menschen, denen das Wasser echt bis zum Hals steht. Aber dann hab ich überlegt,… weil ich ja eine Drohne bin…und Drohnen nun ja…geschlechtslos sind…es gibt ja Ärzte, die einem über diesen offensichtlichen Mangel hinweghelfen können… “

Damit brach John das Interview ab und verließ weinend den Raum.

Autor: serajaten | Juli 28, 2009 - 8:30 am - abgelegt unter: Ausland, Gesellschaft, Stars und Glamour

Rom; Selbst in den Ferien ist Papst Benedikt XVI noch auf der Suche nach Erleuchtung. Dass diese nicht leicht zu erreichen ist, mussten schon viele würdige Männer und Frauen vor ihm erfahren. Berichte aus dem Vatikan lassen vermuten, dass Papst Benedikt mitten in der Nacht auf dem Weg zur Toilette plötzlich vom Heiligen Geist überbefallen wurde und dabei aus dem Gleichgewicht geriet.

Augenzeugen wollen noch zwei weitere Gestalten auf dem Gang zu den Gemächern des Papstes gesehen haben. Da sich die Zeugen jedoch nicht sicher waren, ob es sich dabei tatsächlich um einen alten und einen jüngeren Mann gehandelt hatten, die kichernd die Flucht ergriffen, muss davon ausgegangen werden, dass es sich bei dem Zwischenfall doch nicht um göttliche Intervention sondern höchstens um einen Fall von altersbedingtem Irrsinn gehandelt hat.