Die derzeitige Sicherheitslage hat das Management der Deutschen Bahn seit einigen Wochen sichtlich Sorgen bereitet. Nach der Entdeckung der beiden Kofferbomben, die glücklicherweise nicht detoniert sind, auch wenn sie, wie seit gestern Abend bekannt ist theoretisch zündfähig waren, wie es im Jargon der Sicherheitsbehörden heisst, musste dringend eine Lösung gefunden werden. Leider schlägt die Panik der Fahrgäste augenblicklich zu hohe Wellen, was bereits zu einigen unliebsamen Zwischenfällen, sprich Fehlalarmen geführt und der DB ein große Summe gekostet hat. Aus diesem Grund wird mit kommendem Monat der Preis für Bahnhofsschließfächer um 1000% angehoben. Ein mittelgroßes Fach kostet dann, statt bisher 2 Euro, 20 Euro und für die größten Schließeinheiten verlangt die Bahn künftig bis zu 100 Euro am Tag. Dieses Konzept wurde mit Hilfe von Beamten der Bundespolizei ehemals bekannt als Bundesgrenzschutz erarbeitet. Sinn dieser Maßnahme sei es, so ein Sprecher der BP, besonders jene Personen zu ermitteln und zu kontrollieren, die trotz der irrsinnigen Preiserhöhung trotzdem den Service der Schließfächer nutzen wolle. Denn, so die Argumentation des Beamten: “Wer bereit ist solch horrende Beträge freiwillig zu bezahlen, der ist auch zu schlimmerem fähig und sollte aus dem Verkehr gezogen werden!”
Ob das Konzept wirklich dienlich ist, um dem internationalen Terrorismus ein Bein zu stellen wird sich erst in einigen Wochen herausstellen. Als sicher gilt, dass Vorfälle, wie die Sperrung eines Bahnhofs aufgrund eines obdachlosen Studenten ausländischer Herkunft in Zukunft zu 100% ausgeschlossen werden kann.
Gerüchten, die besagen, dass die Kofferkulis, welche seit einigen Wochen an großen deutschen Bahnhöfen das Gepäck der Fahrgäste von und zu den Zügen transportieren in Wirklichkeit Agenten des BND sind konnten bisher noch nicht bestätigt werden.