Autor: serajaten | October 25, 2006 - 11:05 pm - abgelegt unter: Gesellschaft

Nein, vereehrte Leser, nicht Daisy Duck hat im reifen Alter von 12 Jahren das Zeitliche gesegnet. Vielmehr starb die kleine Hündin von Rudolf Mooshammer gestern Morgen. Laut den Ärzten litt das Tier an einer Verengung der Luftröhre. Ob an dieser Verengung ihre zu enge Hundeleine, oder gar, wie die BILD unter Berufung auf Zeugenaussagen behauptet, durch ein zu enges Telefonkabel hervorgerufen wurde, ist bis zur Stunde noch nicht bekannt.

Das BKK hat noch keine Ermittlungen in dem Fall aufgenommen und auch Daisys letzter Betreuer wurde noch nicht in Untersuchungshaft genommen.

Selbstverständlich berichten wir weiterhin von den Vorgängen.

Comments Off
Autor: serajaten | October 19, 2006 - 11:06 pm - abgelegt unter: Sonstiges

Das sich hochrangige Vertreter aus Industrie und Wirtschaft aktiv an der Umbildung der Universitäts- und Hochschullandschaft in Deutschland beteiligten und auch weiterhin beteiligen ist weithin bekannt. Erstmals äusserte sich ein hochrangiger Lobbyist aus der Metallindustrie, den wir leider nicht namentlich nennen dürfen nun zu den Gründen, die dieser Beeinflussung der Hochschulreformen zugrunde liegen.

“Eigentlich wollten wir uns in diese Debatte gar nicht einschalten. Eigentlich war geplant, die menschliche Arbeitskraft und Kreativität auf unvorstellbare Art und Weise zu verbilligen. Dazu verpflichteten wir einen aufstrebenden Klonforscher aus Seoul,  Hwang Hoo Suk war sein Name. Er  versprach und die  genetischen Codes von Menschen und Menschenaffen zu kreuzen, um so  einen  intelligenten Hybriden zu schaffen, der die gleiche  Arbeitsleistung vollbringen konnte, wie ein Mensch. Wir nannten es  “Projekt Mäffchen”.  Eigentlich sollte es uns auf lange Sicht unabhängig machen, von  so einschränkenden  Dingen, wie Arbeitsplatzbedingungen, Gehalt  und  Sozialabgaben.  Suk versprach, die  Hybriden auf  etwa die Hälfte der menschlichen Körpergröße zu designen, was unsere Kapazitäten nahezu verdoppelt hätte!

Leider hat er uns angelogen. Daher forcierten wir das Projekt Bachelor. Wenn wir schon keine intelligenten Affen bekommen, dann wollen wir wenigstens Menschen, denen wir die Löhne um 30 % streichen können, weil ihre Ausbildung dank unserer Mithilfe nun viel schlechter ist.

Projekt Mäffchen wird aber momentan weiterentwickelt. Neuere Forschungsergebnisse deuten auf vielversprechende Erfolge mit dem genetischen Material von Amöben.”

Comments Off
Autor: serajaten | October 18, 2006 - 11:09 pm - abgelegt unter: Gesellschaft, Politik

Berlin; In der Debatte um die Unterschichtenproblematik kommen immer mehr Politiker aus allen Fraktionen zu Wort. Lösungsvorschläge werden aufgebracht und verworfen, einig ist man sich scheinbar nur darin nicht selbst die Schuld an der Misere zu tragen.

In die Diskussion hat sich nun auch der SPD Arbeitsmarktexperte Paul Brandner eingeschaltet. Er fordert eine Art Deutsche Kulturrevolution ähnlich dem Vorbild Chinas vor 40 Jahren. Es könne von jedem erwartet werden, unterbezahlte Arbeit zu ermöglichen, um auch Menschen aus den unteren Schichten der Gesellschaft ein, zumindest kurzzeitiges, geregeltes Einkommen zu verschaffen.

Brander plädierte daher dafür, die Manager von Siemens und VW an die Fließbänder ihrer Unternehmen zu stellen und ihren Posten an Geringverdiener abzutreten. Dadurch würden die sozialen Sicherungssysteme entlastet.

Ausserdem forderte er seinen Kollegen Friedrich Merz auf, mindestens 9 seiner 18 Nebeneinkunftsposten an andere Arbeitnehmer abzugeben. In Zeiten mangelnder Arbeitsplätze könne niemand so arrogant sein diese für sich allein zu horten.

Comments Off
Autor: serajaten | - 11:08 pm - abgelegt unter: Politik, Skurriles, Stars und Glamour

Hollywood; Kurz nach der Mitteilung über eine Erneuerung der amerikanischen Star Wars Pläne wurde seitens des Führungsstabs der USA verlautbart, dass der derzeitige Verteidungsminister Donald Rumsfeld sein Amt aus Altersgründen niederlegt. Sein Nachfolger soll Georg Lucas werden, der bereits vor mehreren Jahrzehnten zeigte, das Krieg im Weltall machbar ist und cool aussieht.

Lucas teilte in einer Pressekonferenz mit, dass er sich freue sein neues Amt auszufüllen und in diesem Zusammenhang seine Spezialeffektefirma Industrial Light & Magic ins Verteidigungsministerium eingliedern wolle.

Comments Off
Autor: serajaten | October 17, 2006 - 11:10 pm - abgelegt unter: Gesellschaft, Politik

In der Debatte um das von der Friedrich Ebert Stiftung ermittelte Unterschichtenproblem kristallisieren sich immer mehr Probleme heraus. So weigern sich Regierung und Oposition bisher vehement, eine Unterschicht in Deutschland zu attestieren. Dadurch ergeben sich aber nicht nur Probleme bei der Auslotung von Lösungsmöglichkeiten, nein, vielmehr fühlt sich die Unterschicht noch mehr darin bestätigt nicht ernst genommen zu werden. Aus diesem Grund sucht sie mit Hilfe der Phantastischen Nachrichten um eine neue Oberschicht, die sich ihrer annehmen kann.

Comments Off
Autor: serajaten | October 16, 2006 - 11:11 pm - abgelegt unter: Gesellschaft, Politik

München; Aus einer offiziellen Mitteilung an die deutsche Presse geht hervor, dass die Bundesagentur händeringend nach Personal für das kommende Weihnachtsgeschäft sucht. Hierbei handelt es sich nicht nur um Verkäuferinnen und Verkäufer für den zu erwartenden Run auf die Geschäfte, um noch Mehrwertsteuervergünstigte Waren zu ergattern.

Der Chef der BA, Frank-Jürgen Weise plant nämlich mit Hilfe von ausgebildeten Konditoren und Bäckergesellen dem bundesdeutschen Arbeitsmarkt kräftig unter die Arme zu greifen. In einem mehrtägigen Lehrgang sollen die – großteils aus dem Arbeitslosenpool rekrutierten – Fachkräfte 16 Stunden täglich Arbeitsplätzchen backen. So hofft Weise bis Ende Dezember die Zahl der Arbeitslosen nachhaltig zu senken.

Comments Off
Autor: serajaten | October 7, 2006 - 11:13 pm - abgelegt unter: Bildung, Gesellschaft

In den letzten Wochen haben sich die Fälle, in denen Fluggäste von anderen Passagieren oder sogar vom Personal wie Aussätzige behandelt wurden immer mehr gehäuft. Grund für dieses asoziale Verhalten diverser Mitmenschen war und ist die Angst, einem Terroranschlag zum Opfer zu fallen. Um unseren Lesern eine ähnliche Behandlung zu ersparen wollen wir ihnen mit unserem Ratgeber „Wie fliege ich sicher” einige nützliche Werkzeuge in die Hand geben.

- Rasieren sie sich täglich

- Tragen sie keine langen Vollbärte

- Essen sie an gut einsehbaren Plätzen Schweinefleisch

- Vermeiden sie einfarbige Kopftücher

- Tragen sie keine tickenden Gegenstände im Handgepäck

- Verzichten sie auf Handgepäck

- Tragen sie ein Schild mit der Aufschrift „Konvertierter Christ”

- Fluchen sie nie in Sprachen, die ihre Mitreisenden nicht kennen

- Vermeiden sie, dass man ihnen ihre Religion an ihrer Hautfarbe ansieht

- Vermeiden sie Religionen!

- Hetzen sie niemals hinter der Gruppe her, die gerade die Cockpitführung macht!

- Verschütten sie keine Getränke, auch wenn sie eklig schmecken!

- Beschimpfen sie keine Flugreisenden als gottlos, auch wenn sie es nachweislich sind

- Sofern sie zu einer, oder mehrerer der bekannten Risikogruppen gehören (Hautfarbe, Religion; Bart,  Handgepäck, sie wissen schon!) gehen sie zu Fuß oder fahren sie mit dem Auto.

An dieser Stelle würden wir sie gerne darauf hinweisen, dass sie auch im öffentlichen Personennahverkehr schnell von A nach B kommen können, aber leider werden sie auch dort gewissen unreflektierten Ängsten begegnen. Am besten für die touristisch und nicht terroristisch interessierten Reisenden ist es, sich voll dem Individualverkehr zuzuwenden, denn bisher wurde noch von keinem Fall berichtet, in dem ein Autohändler einen potentiellen Käufer wegen anderen Gründen als mangelnder Zahlungsfähigkeit des Hauses verwiesen hätte.

Comments Off
Autor: serajaten | October 6, 2006 - 11:14 pm - abgelegt unter: Gesellschaft, Skurriles

Frankfurt; Wie schon vorab in der Presse berichtet wurde, hat die Deutsche Lufthansa heute ihre neu gestalteten Sicherheitsrichtlinien zur Behandlung von Flüssigkeiten im Passagierbereich bekanntgegeben. Eine Neugestaltung war nötig, da in England mehrere Verdächtige festgenommen wurde, die angebliche Anschläge auf Amerikaflüge planten und diese mit Flüssigsprengstoffen durchführen wollten.

Wie nun offiziell bekannt gegeben wurde, dürfen die Fluggäste keine selbstmitgebrachten Flüssigkeiten mehr mit auf ihre Reise nehmen. Von diesen Regeln sind desweiteren ebenfalls nicht ausgenommen:
Muttermilch, Urin und Blut!

Um eine Umgehung der neuen Bestimmungen zu verhindern, wird mit Beginn des nächsten Jahres jedem Fluggast vor Flugbeginn ein Harnröhrenkatheter eingesetzt. Der Transport von Muttermilch soll entweder durch die Gabe spezieller Medikamente oder durch vorsorgliches Absaugen verhindert werden. Welche Maßnahmen die Sicherheitsbeauftragten in Bezug auf das Blut ihrer Fluggäste geplant haben wurde am heutigen Pressetermin allerdings noch nicht geklärt.

Comments Off
Autor: serajaten | October 5, 2006 - 11:08 pm - abgelegt unter: Politik, Skurriles, Stars und Glamour

Washington; Klammheimlich versuchte die US-Regierung unter Georg W. Bush die Politik des Landes in Sachen Weltall neu zu definiert. Ziel sei es, die Handlungsfreiheit der Vereinigten Staaten auch im All uneingeschränkt gesichert zu sehen und anderen Nationen unter gewissen Umständen auch den Zugang dorthin zu verwehren. Sogar dem Völkerrecht werde man sich widersetzen, sofern es amerikanischen Interessen zuwider läuft.

Experten haben nun auch eine erste Erklärung für diese Neuorientierung gefunden. Möglicherweise liege das Problem der aktuellen Legislatur darin, dass die USA vor kurzem die 300 Mio. Grenze ihrer Einwohner überschritten haben. Von seiten der Politik könne möglicherweise befürchtet werden, dass das auf der Erde erhältliche Vakuum nicht für alle 300.000.000 Bürger reiche. Es könne ja nicht angehen, dass die eigenen Pläne sich mit der Vernunft der Wähler kreuze.

Comments Off
Autor: serajaten | - 11:02 pm - abgelegt unter: Gesellschaft, Skurriles

Unsere Kollegen von der BILD berichten seit einigen Tagen von einem geheimnisvollen Albino Reh und dessen angeblich geplanter Hinrichtung. Nicht von ungefähr zogen die zuständigen Redakteure Parallelen zu der Erschießung unseres geliebten Ehren-Redakteurs Bruno dem Braunbären.

Wie sich jetzt herausgestellt hat, sind Bruno und das Reh, das auf den Namen Hildrun hört, nicht nur in dieser Hinsicht Schicksalsgenossen. Ein naher Verwandter von Hildrun gab uns kürzlich ein Interview, in dem er uns darauf hinwies, das Bruno seine Heimat nur verließ, weil die Familie Hildruns die Liason mit einem Bären nicht aktzeptieren wollte. Unglücklich über das plötzliche Verbot seine Geliebte zu sehen zog Bruno in Richtung deutscher Grenze, wo er sein Leben endgültig aushauchte.

Doch auch Hildrun konnte ihren Geliebten nicht vergessen und floh von ihren hasserfüllten Eltern. Leider hatte sie die Nachricht vom Tod ihres Bärchens nie erreicht, weil der Fernsehempfang in den österreichischen Alpen nicht sehr gut ausgebaut war. Man könnte dem Schicksal beinahe Vorsatz nachsagen, weil jetzt dem armen weißen Reh der gleiche Tod droht, wie ihrem Liebhaber, vielleicht ist es auch nur typisch deutsche Rechthaberrei, egal worin die Begründung liegt, wir lehnen die Verfolgung weißhäutiger Rehe, egal welcher Staatsbürgerschaft aufs Schärfste ab.

Comments Off