Mehrere Tornados wüteten vor zwei Tagen über dem Süden der USA und verursachten Schäden in Millionenhöhe. Derzeit ist von mindestens 20 Toten die Rede, diese Zahl könne aber, wegen der noch nicht abgeschlossenen Rettungs- und Aufräumarbeiten nicht bestätigt werden. Behörden rechnen mit weiteren Toten und Verletzten.
Wie sich die Bundesregierung jetzt diesem Zwischenfall stellen will ist noch unklar. Wollten die Abgeordneten noch im März über den Einsatz von Tornados in Afghanistan entscheiden, müssen sie sich nunmehr mit dem unkontrollierten Handeln ihrer Piloten in den USA auseinander setzen. Einzig die Tatsache, dass der Einsatz der Kampfflugzeuge keinem Befehl unterlag, könne die Deutsche Regierung noch vor einem diplomatischen Dilemma retten.
Die Piloten der 5 Flugzeuge, die inzwischen wieder in ihren Heimatflughafen zurückgekehrt sind, wurden verhaftet und vernommen, konnten jedoch mit ihren Aussagen nicht zur Aufklärung dieses Desasters beitragen. Man kann nur von Glück im Unglück sprechen, dass die Kampfflieger nicht voll bewaffnet aufgebrochen sind, sonst hätte sich die Zahl von 20 Toten womöglich um ein Vielfaches potenziert!
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