Wiesbaden; Trotz der noch unklaren Gesetzesgrundlage bezüglich des Einsatzes von sogenannten Trojanischen Pferden zur Aufklärung fremder Computer, ist bei den Verfassungsschutzbehörden im gesamten Bundesgebiet massiver Arbeitseifer ausgebrochen.
In Wiesbaden und in den Landesfilialen wurden in den letzten Tagen vermehrt Lieferungen von Buchen- und Eichenholz vermerkt. In aller Eile hatte man im Vorfeld hangargroße Gerüste aufgestellt und mit undurchsichtigen Planen bespannt. Ein Insider berichtete uns außerdem von der Rekrutierung hunderter Schreiner und Zimmerleute.
Die PN sprach deshalb mit Fachleuten für Geschichte und Holzbau und kam zu dem Schluss, dass in allen Behörden nur noch darauf gewartet wird, dass die Innenminster der Bundesländer, sowie seitens des Bundesinnenministeriums eine Grundlage für den Einsatz von mindestens 15 Trojanischen Pferden plant. Einzig Berlin wird wohl von den Plänen abweichen. Das dortige Projekt investierte 5 Millionen Euro in speziell gehärtetes Glas.
Die Forstwirtschaft sieht dem Verfassungsschutzprojekt mit großer Hoffnung entgegen, hoffe man doch über kurz oder lang auf weitere Aufträge. Kritiker zweifeln jedoch weiterhin an dem Erfolg der geplanten Aufklärungskampagne, da die Ausmaße der Baustellen in keinem der beteiligten Bundesländer darauf hindeuten würden, dass die Trojaner groß genug würden, um Wohnungen – und damit Personal Computer – aufzuklären, die höher als 4 Stockwerke gebaut worden waren.
Damit würde man den Terroristen und Verbrechern, die nicht selten in Penthouse-Wohnungen und Lofts lebten, einen zu großen Vorsprung einräumen.