Autor: serajaten | March 16, 2007 - 7:37 am - abgelegt unter: Wirtschaft

Grünwald; Überraschendes meldete gestern das Wirtschaftsblatt Financial Times Deutschland. Der russische Ölmulti Gasprom hatte über Mittelsmänner einen 4% Anteil der RTL2 Mediengruppe erworben und nutzt nun seine erworbenen Stimmrechte, um eine Übernahme des deutschen Fernsehsenders durch die russische Regierung vorzubereiten. RTL2 werde künftig nicht nur eine mehrstündige Übertragung von Big Brother Russland senden, sondern auch das Bild Russlands innerhalb der EU positiv korrigieren, sagte uns der neue Vorstandsvorsitzende Gerhard Schröder.

Schröder hatte sich bereits in seiner Zeit als deutscher Bundeskanzler sehr den Medien verpflichtet, was ihn für seine neue berufliche Laufbahn mehr als qualifiziert.

Diese Meldung ist ein redaktioneller Beitrag gesponsort von Gasprom.

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Grünwald; Nach dem etwas verhaltenen Start der aktuellen Staffel des Voyeurformats Big Brother, geht RTL2 jetzt möglicherweise völlig neue Wege, um das Profil der Sendung weiter zu schärfen. So ist es dem Sender gelungen, einen Kooperationsvertrag mit der russischen Regierung abzuschließen. Diese plante nämlich bereits im Vorfeld mit einer massiven Überwachung von Medien und Bürgern staatsfeindliches Verhalten im Keim zu ersticken. Als Vorlage für eine neu geschaffene Behörde dient das “Ministerium für Wahrheit und Geschichte” aus dem bekannten Roman “1984″.

Da die russische Regierung zwar über das know how, jedoch nicht über die nötige Finanzierungsmöglichkeiten verfügt, bot sich eine Kooperation mit der Privatwirtschaft an. Das staatlich-private Überwachungsprogramm wird wahrscheinlich über Werbung finanziert, die sich die Überwachenden ansehen MÜSSEN. Dadurch erreicht das Format eine überdurchschnittliche  Reichweite, was die Preise für Produktwerbung schnell in die Höhe treiben dürfte.

Wie seitens RTL 2 Firmenleitung zu hören war, wollte man sich zuerst noch eine Ausstiegsoption offenhalten, seit ein neuer Investor jedoch ein Mehrheitsstimmrecht besitzt ist diese Überlegung obsolet.

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