Wieder war es eine harte Entscheidung, aber die Redaktion der Phantastischen Nachrichten ist in der Lage gewesen, sich auf einige Kandidaten für den Liebling des Monats zu einigen. Hier die Nominierten:
Das Klima: Selten hat es einen Kandidaten gegeben, über den so viele Menschen sprechen. KlimaforscherInnen, PolitikerInnen, ManagerInnen, HaushälterInnen und KindergärtnerInnen. Kein Stammtisch ist vor dem Klima sicher. Zu befürchten ist nur, dass dieses Thema vergessen wird, wie so viele andere Themen auf der Welt. Aus nicht vollständig bestätigten Quellen geht aber hervor, dass die deutsche Kanzlerin sich persönlich um das Klima kümmern wird. Wie Frau Merkel das machen will, bleibt aber vorerst noch unter Verschluss.
Ursula von der Leyen (UvdL): Die, von der Redaktion über alles geschätzte, Bundesfamilienministerin will die Anzahl der Krippenplätze von derzeit 0,9 % für 0 bis 3-jährige auf weit über 20% in den nächsten 30 Jahren anheben. Wir gehen mal davon aus, dass UvdL sehr gut in Mathe war. Denn nach der Demographischen Entwicklung ist zu erwarten, dass in 30 Jahren die Anzahl der 0 bis 3-jährigen so weit sinken wird, dass eher noch weniger Plätze von Nöten sind. Frau UvdL verschweigt dies in dem Wissen, dass sie ihr Versprechen dadurch halten wird.
Die EU: Das nicht immer liebste Kind der Europäer ist 50 geworden. Obwohl Europa kein eigenständiger Kontinent ist, sondern zu West-Eurasien gehört, wurde in Berlin kräftig gefeiert. Europa ist mittlerweile mehr als ein Wirtschaftsverband. Ist ist ein Verband für die Menschen in der EU. Leider hat es noch keiner gemerkt und eine gemeinsame Verfassung rückt in weite Ferne. Die Redaktion sagt: „Herzlichen Glückwunsch!“
Knut der kleine Eisbär: Ist er nicht süß? Der neue Liebling der Deutschen hatte gleich mehrfach Glück. Er musste nicht sterben, obwohl seine Mutter ihn verstieß, er darf weiter Leben, weil alle ihn lieben und er wird wahrscheinlich nicht erschossen, da er ein Berliner ist und kein Bayer. Wobei in Bayern ja jahrelang ganz gut mit weißhaarigen Individuen umgegangen worden ist.
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