Autor: serajaten | April 3, 2007 - 10:18 pm - abgelegt unter: Skurriles, Umfragen

 

Vladimir Putin hat sich durchgesetzt. Die Redaktion beglückwünscht den russischen Präsidenten dafür. Der Kremel ließ verlauten, dass Präsident Putin sich auch in der Zukunft um Frieden und Pressefreiheit in Europa und der Welt persönlich kümmern wird. Als freie Zeitung können wir daher aufatmen.

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Autor: serajaten | - 10:15 pm - abgelegt unter: Umfragen

Wieder war es eine harte Entscheidung, aber die Redaktion der Phantastischen Nachrichten ist in der Lage gewesen, sich auf einige Kandidaten für den Liebling des Monats zu einigen. Hier die Nominierten:

Das Klima: Selten hat es einen Kandidaten gegeben, über den so viele Menschen sprechen. KlimaforscherInnen, PolitikerInnen, ManagerInnen, HaushälterInnen und KindergärtnerInnen. Kein Stammtisch ist vor dem Klima sicher. Zu befürchten ist nur, dass dieses Thema vergessen wird, wie so viele andere Themen auf der Welt. Aus nicht vollständig bestätigten Quellen geht aber hervor, dass die deutsche Kanzlerin sich persönlich um das Klima kümmern wird. Wie Frau Merkel das machen will, bleibt aber vorerst noch unter Verschluss.

Ursula von der Leyen (UvdL): Die, von der Redaktion über alles geschätzte, Bundesfamilienministerin will die Anzahl der Krippenplätze von derzeit 0,9 % für 0 bis 3-jährige auf weit über 20% in den nächsten 30 Jahren anheben. Wir gehen mal davon aus, dass UvdL sehr gut in Mathe war. Denn nach der Demographischen Entwicklung ist zu erwarten, dass in 30 Jahren die Anzahl der 0 bis 3-jährigen so weit sinken wird, dass eher noch weniger Plätze von Nöten sind. Frau UvdL verschweigt dies in dem Wissen, dass sie ihr Versprechen dadurch halten wird.

Die EU: Das nicht immer liebste Kind der Europäer ist 50 geworden. Obwohl Europa kein eigenständiger Kontinent ist, sondern zu West-Eurasien gehört, wurde in Berlin kräftig gefeiert. Europa ist mittlerweile mehr als ein Wirtschaftsverband. Ist ist ein Verband für die Menschen in der EU. Leider hat es noch keiner gemerkt und eine gemeinsame Verfassung rückt in weite Ferne. Die Redaktion sagt: „Herzlichen Glückwunsch!“

Knut der kleine Eisbär: Ist er nicht süß? Der neue Liebling der Deutschen hatte gleich mehrfach Glück. Er musste nicht sterben, obwohl seine Mutter ihn verstieß, er darf weiter Leben, weil alle ihn lieben und er wird wahrscheinlich nicht erschossen, da er ein Berliner ist und kein Bayer. Wobei in Bayern ja jahrelang ganz gut mit weißhaarigen Individuen umgegangen worden ist.

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Berlin; Nachdem eine 19-jährige Frau aus Hessen mit dem Versuch scheiterte, ihren verstorbenen Vater nach der Einäscherung zu einem Diamanten pressen lassen, sah sich das Bundesfinanzministerium zu einer Stellungnahme genötigt.

“Es könne nicht sein,” lässt sich ein ranghoher Beamter zitieren, “dass jeder seinen Körper in einen Diamanten überführen lasse. Dies könne nur nach vorheriger Absprache mit dem Fiskus geschehen, da der Wert eines Menschen den eines Kunstdiamanten möglicherweise überschreite.”

Nach den neu geschaffenen Leitlinien sei es für Bürger mit einem Einkommen von über 90000 Euro p. a. problemlos, sich umwandeln zu lassen. Bei niedrigeren Einkommen müsse der Wert des Diamanten nach einer speziellen Tabelle gemessen und auf die zu bezahlende Erbschaftssteuer aufzuschlagen. Für Empfänger von Sozialleistungen sieht der Katalog keine Ausnahmen vor, es sei denn, der verstorbene Nettoempfänger überschreibe seinen Körper prehum dem Staat.

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London; Das Großbritanien als frühere Seegroßmacht inzwischen militärisch an Glanz verloren hat und seit dem Irak-Debakel nicht selten in Erklärungsnot geraten ist, schlägt sich auch in der Finanzierung der eigenen Armee zu Buche. Die bisherige Kampfjetflotte ist maßlos veraltet und wird von Männern bedient, die eine Uhr mit Leuchtziffernanzeige für Hightech halten.

Leider sind Premierminister Blair die Hände gebunden, was die Beschaffung moderner Ausrüstung und auch deren Bezahlung angeht. Daher will die Air Force nun völlig neue Wege gehen. Anstatt neue Waffensysteme anzufordern, plant man nun, die alten auf völlig unkonventionelle Weise zu benutzen. Hierzu passt die Forderung von Generalmajor David Walker, Piloten sollten sich darauf einstellen, ihre Flugzeuge im Kamikazeeinsatz zu fliegen.

Walker ist der Meinung, dass moderne Lenkwaffen noch nicht genug ausgereift sind, um Freund und Feind effektiv voneinander zu unterscheiden. Die menschlichen Piloten eigenen sich wesentlich besser für derart komplexe Operationen. Nebenbei würde so auch der überalterten Flotte entgegengewirkt und die Pensionskasse für Piloten geschont.

Der amerikanische Verteidigungsminister insistierte darauf, mit den neuen Planungen nicht die technologisch fortgeschrittenen amerikanischen Abschussraketen zu gefährden, mit denen die USA bald den gesamten NATO-Raum zwangsbeschützen wollte.

Zwischenzeitlich wird berichtet, dass sich das brittische Verteidigungsministerium mit einigen Veteranen aus Japan zu Beratungs- und Schulungszwecken treffen will.

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