Berlin, Zoo, Zentrum der Welt; Unbemerkt von seinen Pflegern und seinem Ersatzvater brütete Knut wohl etwas aus. In seiner kleinen kuscheligen Bärenhöhle war der Jungeisbär bisher immer allein, so dass es erst zu spät auffiel. Ein Unbekannter hatte heimlich und ohne Wissen der Zooangestellten ein Osterei in Knuts Gehege geschmuggelt. Statt das Ei jedoch zu essen, hatte Knut es in seiner Höhle versteckt und insgeheim bebrühtet.
Ein Veterenär des Zoos, der das Ei kurz untersuchen konnte, ist der Meinung, dass es sich um ein lebensfähiges, wenn auch lackiertes Ei handelt, eine Aussage über die Spezies wollte der etwas verwirrt dreinblickende Mann jedoch nicht geben. Er rechnete jedoch damit, dass sich das Rätsel bis zum sonntäglichen Osterfest von selbst lösen würde.
Selbstverständlich werden wir weiterhin exklusiv von der sonderbaren Eierliebe unseres Kuschelknuts berichten.