Autor: serajaten | April 7, 2007 - 4:03 pm - abgelegt unter: Bildung, Gesellschaft, Skurriles, Stars und Glamour, Tierisch

Berlin; Nachdem wir vor drei Tagen darüber berichteten, dass sich der kleine Knutibär immer häufiger in seine Bärenhöhle zurück gezogen hatte, um dort ein seltsames Ei zu bebrüten, können wir heute vermelden, das Knuts kleines Geheimnis endlich gelüftet wurde!

Vor weniger als 2 Stunden ist Knut aus seiner Höhle gestürmt, während etwas länglich und plüschig-weißes hinten an seinem niedlichen Schwänzchen hing! Wir haben zwar noch keine Fotobeweise für diesen Bericht, aber laut Knuts Tierarzt handelt es sich bei diesem Tier um ein äußerst seltenes Polarkrokodil. Damit das Polarkrokodil nicht schon kurz nach seiner Geburt in den arktischen Winden erfriert haben die Jungtiere allesamt ein dichtes, weißes Flaumkleid.

Nachforschungen über die Herkunft des Eis und seines kleinen und niedlichen Bewohners verliefen bisher im Sande, angeblich wollen einige Besucher des Zoos eine hasenartige Gestalt mit einem riesigen Korb auf dem Rücken gesehen haben. Ob das kleine Polarkrokodil weiterhin mit Knut im Käfig leben darf entscheidet sich noch in den nächsten Stunden. Experten für arktische Reptilien gehen davon aus, dass Schnippi, wie der kleine Kerl inzwischen getauft wurde, seine Prägephase bereits durchlebt haben könnte und daher Knut als seine Mutter ansehe. Eine Trennung der beiden Tierbabys könnte für Schnippi zu schwerwiegende Folgen haben. Eben wegen der starken und schnellen Prägung auf alles Bewegliche, sind Polarkrokodile vom Aussterben bedroht, weil sie häufig vorbeidriftende Packeisschollen für ihre Eltern halten. Mit Aufkommen der internationalen Schifffahrt wurde ihre Population noch weiter geschrumpft

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