Autor: serajaten | April 30, 2007 - 1:59 pm - abgelegt unter: Bildung, Gesellschaft, Politik

Berlin; Der Klimawandel hat nicht nur Folgen für die Umwelt und die Menschen, die darin leben. Auch die politische Landschaft leidet zunehmend unter den hohen Temperaturen. Während sich die Regierungskoalition im Hitzerausch gegenseitig zerreißt, entgleisen die Damen und Herren verbal wie nonverbal, während sie historische Zusammenhänge auf sehr schwäbisch-konservative Art umdeuten.

Inzwischen haben Politphysiker der Universität Berlin herausgefunden, dass für dieses seltsame Gebahren ein bedrohlicher quantenpolitischer Effekt verantwortlich ist: Das Sommerloch!

Im Einfluss eines Sommerlochs verändern sich die Hirnschwingungen aller Menschen, die innerhalb des Ereignislosigkeitshorizonts leben und arbeiten. Die Auswirkungen sind vielfältig und noch nicht völlig erforscht. Als sicher gilt, dass Sommerlöchler sich sehr auffällig unauffällig verhalten, um nicht aufzufallen und dann im schlimmstmöglichen Moment in Aktion treten. Das kann von einer gabrielschen Kuschelattacke im Berliner Zoo bis hin zur Generalüberwachung des gesamten Bundesgebiets wirklich alles bedeuten.

Die Wissenschaftler sind noch immer ratlos, wie sie den Auswirkungen des Sommerlochs begegnen können. Aktuelle Messungen in Deutschland ergaben, dass durch den frühen Frühlingsbeginn und dem milden Winter das Sommerloch nicht nur wesentlich früher auftritt, sondern auch weitaus größere Ausmaße erreichen kann.