Berlin; Endlich ist es da, das neue programatische Gesicht der CDU! Unter dem Titel des neuen Grundsatzprogramms “Neue Gerechtigkeit durch mehr Freiheit” vereint die Partei ihre Ziele für die Zukunft. Darunter finden sich unter anderem die Neudefinition von Gerechtigkeit und Freiheit in Parteikonforme Richtungen, Schlagwort: “Frei ist, was der Partei passt” und eine Anpassung der Abgeordnetengehälter nach leistungsabhängigen Kriterien.
Auch in Sachen Familienbild wolle sich die Partei neu ordnen, ohne jedoch ihre früheren Werte gänzlich über Bord zu werfen. Ob dies überhaupt nötig wäre ist fraglich, der flotte Dampfer CDU dümpelt dank der Großen Koalition nur noch knapp über der Wasserlinie, auch wenn man dies mit vielerlei Umfragetechnik und Statistikaufhübschung noch kaschieren kann. Solange alle Passagiere abstimmen bleibt ihnen eben keine Zeit nach Schwimmwesten zu suchen. Diesbezüglich ist die SPD schon einen Schritt weiter.
Als Familie gilt für die CDU daher nun nicht nur das alte “Vater-Mutter-Kind”-Gespann, mit einem oder auch zweikommafünf mehr oder minder werktätigen Mitgliedern, sondern auch andere weniger bibelkonforme Mischformen.
Die Schaffung eines schlanken Staates schreiben die die Christdemokraten ebenfalls auf die Fahnen, ohne dabei zu berücksichtigen, dass auch Magersucht eine ungesunde Lebensweise sein kann.
Dank der hochkarätigen wissenschaftlichen Garde von ENBW, Vattenfall und EON wurde der CDU auch bewusst, dass die Atomenergie längst noch nicht ausgedient und noch guten Dienst als sogenannte Brückenenergie tun kann. Die Erforschung dieser Brückenenergie ist noch in den Kinderschuhen und trägt derzeit weit weniger, als eine normale Brücke.