Berlin; Die Bundeszentrale für medizinische Aufklärung hat anlässlich des Weltdrogentages 2007 eine positive Bilanz gezogen. Der Konsum in Deutschland sei für immer mehr Menschen kein Thema mehr. In fast allen Bereichen gehe der Trend zum Konsum illegaler Drogen zurück. Dies lobte insbesondere Bundesfinanzminister Steinbrück aufs Äußerste.
Da gleichzeitig in den Opiumanbaugebieten Afghanistans eine starke Zunahme der Opiumproduktion gemessen wurde, wirft das für den Markt enorme Probleme auf. Das bisherige Wirtschaftskonzept der Eingliederung verschiedener Franchisegruppen hat sich möglicherweise überlebt. Ein Insider äußerte jedenfalls massive Zweifel an der Zukunftsfähigkeit dieses Geschäftsmodels.
“Wir haben massive Absatzschwierigkeiten und sehen uns einem Markt ausgesetzt, der durch staatliche Eingriffe zerrüttet ist. Dennoch erwägen wir keine Klage vor dem Europäischen Verfassungericht. Möglicherweise werden wir bald ein neue Umsatzmöglichkeit nutzen. Drogen haben aufgrund der geringen Nachfrage derzeit einen unverschämt niedrigen Preis und das erlaubt uns, sie nahezu zum Nulltarif anzubieten. Einzig die passenden Geschäftspartner fehlen uns noch. Wir stehen derzeit in Verhandlungen mit Schulen, Universitäten und einigen Länderparlamenten und hoffen in Kürze den Markt konsolidieren zu können.”
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