Berlin; Entsetzen in den Augen der Angestellten, so etwas hatten sie noch nie erlebt. Heute Vormittag, gegen 10.30 stürmte eine Meute offensichtlich armer Menschen ein Reformhaus in den Randbezirken der Bundeshauptstadt und verursachten Schäden von mehr als einer Million Euro.
“Nichts wurde gestohlen, sie haben einfach alles kurz und klein geschlagen und die unsere Kunden und Mitarbeiter in Angst und Schrecken versetzt. Anschließend sind sie auf die Straße gelaufen und haben laut grölend ein Ende der Reformen in Deutschland gefordert.” berichtete uns die Geschäftsführerin in einem telefonischen Interview.
Dies ist bereits der zweite Vorfall von bildungsbedingten Unmutsbekundungsdefizit. Die Unterschicht rebelliert, hat aber keine Ahnung an wen sie sich mit ihrem Protest wenden soll. Die Redaktion fordert daher eine schnelle Erhöhung der Bildungsausgaben, Polizeischutz für alle Reformhäuser im Bundesgebiet und das Ende der derzeitigen Reformpolitik.
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