Wiesbaden; Um im Kampf gegen das organisierte Verbrechen nicht länger hinterher zu hinken forderten die Beamten des Bundeskriminalamts bereits eine massive Ausweitung ihrer Onlineobservierungsmöglichkeiten. Da der Bundestrojanner noch immer in der Gesetzgebungsphase steckt, mussten sich die Fahnder daher etwas anderes ausdenken.
Ihre Geheimwaffe bei den Ermittlungen gegen Mitglieder der Militanten Gruppe (MG) wurde deshalb die beliebte Suchmaschine Google! Tatsächlich stellte sich bei der Suche nach eventuellen Mittätern schnell ein breites Spektrum möglicher Verdächtiger heraus, welches mittels evaluierter Suchalgorithmen gesichtet und verifiziert wurde.
Bereits kurz nach Bekanntgabe dieser Informationen starteten verängstigte Bundesbürger eine Anfragewelle an Google, nachdem sie ihre Namen bei kurzen Suchanfragen mit verschiedensten Verbrechen in Verbindung bringen konnten.