Autor: serajaten | September 30, 2007 - 3:12 pm - abgelegt unter: Gesellschaft, Politik

Berlin; Nur wenige Tage nach dem verhinderten Bombenattentat zweier 19 Jähriger präsentiert das Innenministerium eine neue Agenda, die auch derartige Bedrohungen künftig erkenn- und verhinderbar machen soll. Hierzu sollen grundsätzlich alle Bundesbürger in eine sogenannte Terrorliste aufgenommen werden. Gleichzeitig werden alle medizinisch geschulten Bürger dazu vergattert, Menschen mit psychischen Problemen, wie Depression oder Burnout an die Sicherheitsbehörden zu melden.

Zeitgleich werde die ärztliche Schweigepflicht und der Datenschutz bei den Krankenkassen derart aufgeweicht, dass diese auch bereits kurrierte Leiden anzeigen müssen. Besonderes Augenmerk richtet das Ministerium jedoch auf das Heer aus Langzeitarbeitslosen. Ihnen will man sich verstärkt zuwenden, da bei ihnen das größte Gefahrenpotential gesehen werden kann.

Derweil werden alle Substanzen, die auch nur entfernt zur Herstellung von Bomben geeignet sind unter staatliche Kontrolle gestellt. Im nächsten Jahr werde man sogar die Trinkwasserversorgung verstaatlichen, Tankstellen schließen und in Parfümerien nur bei Identitätsprüfung Waren verkaufen lassen. Dadurch soll unser Land endlich so sicher werden, dass Minister Schäuble sich sicher fühlt. Egal was es kostet.

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Autor: serajaten | September 25, 2007 - 11:17 am - abgelegt unter: Skurriles

Wiesbaden; Das Verwaltungsgericht Wiesbaden hat heute in einem Urteil darüber entschieden, ob der Begriff der “schwarzen Kassen” eine fremdenfeindliche Wertung besitzt, oder ob es sich dabei um einen Begriff der nacharischen Farblehre handelt.

Der political correctness sei es geschuldet, dass Schwarze Kassen von heute an in schriftlichen Veröffentlichungen als dunkle oder farbige Kassen bezeichnet werden müssen. Desweiteren wurde auch das Wort Schwarzgeld entsprechend entschärft und muss dem politisch akzeptablen Dunkelgeld weichen.

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Autor: serajaten | - 12:59 am - abgelegt unter: Gesellschaft, Politik

Berlin; Wie das Bundesinnenministerium durch eine 5,2 Mio. Euro teure Studie feststellen ließ, bedrohen nicht nur Terroristen unser schönes und friedliches Land, nein auch die Gefahr von Meteoren getroffen zu werden steigt von Jahr zu Jahr dramatisch an. Mit jedem Jahrzehnt, in dem Deutschland nicht von Bomben aus dem All getroffen wird, wächst die Wahrscheinlichkeit von einem Riesenmeteor getroffen zu werden um 5,76 %.

Um der Bedrohung durch diesen Meteorismus endgültig Herr zu werden plant unser Innenminister daher, jeden Deutschen täglich 5 Minuten in den Himmel starren zu lassen. Für Mitbürger, die in dieser Zeit direkt in die Sonne starren müssen ließ das Ministerium 7,9 Mrd. Euro zusätzliche Finanzhilfen zur augenärztlichen Versorgung anweisen.

CDU Innenexperte Bosbach sagte zu den Plänen in einem TV Interview mit Michael Friedman: ” Die Statistik beweist sehr genau, dass bereits in wenigen Jahren die Wahrscheinlichkeit von einem Meteoriten erschlagen zu werden 0,521% höher liegen wird, als die Option einem gewaltbereiten Terroristen zum Opfer zu fallen, diesem Trend muss entgegen gewirkt werden!”

Autor: serajaten | September 22, 2007 - 12:56 pm - abgelegt unter: Bildung, Gesellschaft, Politik

München; In einer seiner letzten offiziellen Stellungnahmen verkündete Edmund Stoiber, scheidender Ministerpräsident Bayerns eine neue Runde im Wettrüsten der Religionen. Da es Christen offiziell nicht erlaubt ist, den Andersgläubigen fliegende Dinge auf den Kopf zu werfen oder fallen zu lassen, stimmt Stoiber dafür, dass wenigstens optisch klar erkennbar ist, welche Religion in diesem Land die Führungsrolle inne hat.

Dieses Ziel hofft Stoiber dadurch zu erreichen, dass er in einer Art babylonischer Kraftanstrengung alle christlichen Kirchen größer bauen lässt, als benachbarte Moscheen. Da die meisten Kirchen in Deutschland bereits relativ alt sind und nur umständlich und mit enormen Verwaltungsaufwand vergrößerbar sein dürften, favorisiert der Ministerpräsident das Stelzenmodell.

Zuerst war angedacht worden, Moscheen nur noch so groß zu bauen, dass sich ein kniender Beter ohne Verletzungsgefahr aufrichten kann, dieser Ansatz wurde aber verworfen, als klar wurde, dass selbst eine Hundehütte mehr Platz bieten würde.

Was Gott zu Stoibers Bauplänen zu sagen hat, wurde seitens des Vatikans und anderer Instanzen nicht kommuniziert, blickt man auf die lange Geschichte der Christen zurück, könnte dessen Meinung aber doch ausschlaggebend sein. We’ll meet in Babylon!

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Autor: serajaten | September 20, 2007 - 10:33 pm - abgelegt unter: Bildung, Gesellschaft, Politik

Berlin; Bundessozialminister Franz Müntefering möchte im Kampf gegen Kinderarmut neue Akzente setzen. Diesbezüglich wagt sich der Minister schon ziemlich weit vor, wenn er fordert, armen Menschen einfach gar kein Geld mehr zu geben. “Die haben eh bewiesen, dass sie damit nicht umgehen können!” wird Franz M. zitiert. Tatsächlich wünscht sich der SPD Mann und Vizekanzler, dass man von dem reinen Gelddenken bei Sozialleistungen abkommt und  vergünstigten Nahrungsmitteln, Reduzierung von Schul- und Kindergartengebühren und dem Konzept der Armenspeisung auch in Kindergärten und Schulen näher kommt.

In einem nächsten Schritt könnte man dann erwägen, das Kinderkriegen nur noch durch Gutscheine zu regeln, um eine weitere Vergrößerung des Problems zu verhindern.