Berlin; Nur wenige Tage nach dem verhinderten Bombenattentat zweier 19 Jähriger präsentiert das Innenministerium eine neue Agenda, die auch derartige Bedrohungen künftig erkenn- und verhinderbar machen soll. Hierzu sollen grundsätzlich alle Bundesbürger in eine sogenannte Terrorliste aufgenommen werden. Gleichzeitig werden alle medizinisch geschulten Bürger dazu vergattert, Menschen mit psychischen Problemen, wie Depression oder Burnout an die Sicherheitsbehörden zu melden.
Zeitgleich werde die ärztliche Schweigepflicht und der Datenschutz bei den Krankenkassen derart aufgeweicht, dass diese auch bereits kurrierte Leiden anzeigen müssen. Besonderes Augenmerk richtet das Ministerium jedoch auf das Heer aus Langzeitarbeitslosen. Ihnen will man sich verstärkt zuwenden, da bei ihnen das größte Gefahrenpotential gesehen werden kann.
Derweil werden alle Substanzen, die auch nur entfernt zur Herstellung von Bomben geeignet sind unter staatliche Kontrolle gestellt. Im nächsten Jahr werde man sogar die Trinkwasserversorgung verstaatlichen, Tankstellen schließen und in Parfümerien nur bei Identitätsprüfung Waren verkaufen lassen. Dadurch soll unser Land endlich so sicher werden, dass Minister Schäuble sich sicher fühlt. Egal was es kostet.


