Autor: serajaten | September 20, 2007 - 10:33 pm - abgelegt unter: Bildung, Gesellschaft, Politik

Berlin; Bundessozialminister Franz Müntefering möchte im Kampf gegen Kinderarmut neue Akzente setzen. Diesbezüglich wagt sich der Minister schon ziemlich weit vor, wenn er fordert, armen Menschen einfach gar kein Geld mehr zu geben. “Die haben eh bewiesen, dass sie damit nicht umgehen können!” wird Franz M. zitiert. Tatsächlich wünscht sich der SPD Mann und Vizekanzler, dass man von dem reinen Gelddenken bei Sozialleistungen abkommt und  vergünstigten Nahrungsmitteln, Reduzierung von Schul- und Kindergartengebühren und dem Konzept der Armenspeisung auch in Kindergärten und Schulen näher kommt.

In einem nächsten Schritt könnte man dann erwägen, das Kinderkriegen nur noch durch Gutscheine zu regeln, um eine weitere Vergrößerung des Problems zu verhindern.

Autor: serajaten | - 9:49 pm - abgelegt unter: Gesellschaft, Politik

Berlin; Eilig hatte es der Herr Minister Müntefehring nicht, als er diesen Fehler einräumte. Sichtlich gelassen trat er vor die Damen und Herren der Presse und verkündete: “Nicht ein Mindestlohn für Postdienstleister sei beschlossen, sondern ein Mindestohm.”, also ein minimaler Widerstand, den jeder Briefträger und Paketbote aushalten muss, wenn ihm der künftige Druck am Arbeitsmarkt Strom durch die Pobacken jagen wird!

Es ist nicht das erste Mal, dass der Arbeitsminister durch seine schwammige Ausdrucksweise Missverständnisse provozierte, so bezeichnete er Langzeitarbeitslose und Hartz IV Empfänger nicht etwa als Sozialschmarotzer, sondern als Sojaverkoster. Nichtsdesto weniger warf auch diese Interpretation seiner Worte einige Fragen auf.

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