Autor: serajaten | Februar 27, 2008 - 8:54 pm - abgelegt unter: Intern

Der böse Internetgott zürnt mir noch eine Weile, daher verabschiede ich mich vorerst mal für diese Woche.

Grüße,

der Chef.

Autor: serajaten | Februar 25, 2008 - 5:29 pm - abgelegt unter: Ausland, Politik

Kuba; Da Fidel Castro in immer stärkerem Maße an seinem Alter litt und nur durch mehrere Operationen seinen Gesundheitszustand stabilisieren konnte, war es nur eine Frage der Zeit, bis es auf der Insel zu einem Machtwechsel kommen musste. Der neue wie der alte El Presidente heißt Castro. Doch vielleicht war die Wahl gar nicht nötig!

Es mehren sich die Informationen, dass in Kuba klamm heimlich ein Umsturz stattgefunden  haben könnte. Und zwar mit Hilfe deutscher Reaktortechnologie! Am 11. Dezember 2007 wurde einer der nur allzubekannten Kastoren auf dem Seeweg in Richtung Amerika verschifft. Das Schiff, welches den Transport durchführte kam erst 2 Wochen später an, als eigentlich geplant.

Als Entschuldigung führte man einen Maschinendefekt an, der die Crew mehrere Tage mit Reparaturen aufhielt. Doch seltsamerweise war von einem Defekt seitens der Techniker in den USA nichts zu erkennen. Und  als weiteres Puzzlestück fügt sich, dass die Strecke über Kuba verlängert exakt 11 Tage mehr in Anspruch nimmt.

Leider wird sich der Beweis nie führen lassen. Der Kastor wurde in den USA bereits mit radioaktiv verseuchtem Material befüllt und lagert nun in einem Salzstock für etwa 100 Jahre.

Kastor, so entsorgt man Diktatoren.

Autor: serajaten | Februar 24, 2008 - 6:22 pm - abgelegt unter: Ausland, Bildung, Wirtschaft

Madrid; Es hört sich tatsächlich sehr unglaubwürdig an, sollte der Wahrheitsgehalt dieser Meldung über 55% liegen, könnte der Preis für spanische Tomaten und Salate bald in Nivea/kg gemessen werden.

Spanien leidet derzeit an einer Rekorddürre und das, obwohl der Sommer noch nicht einmal Einzug gehalten hat! Um dieser Naturkatastrophe nun endlich Herr zu werden, beschloss die EU mitnichten, die riesigen Monokulturen für Grünfutter zu schließen, welche seit Jahren das Land seines Grundwasser berauben, aber ach so viele leckere Gemüse für den europäischen Binnenmarkt liefert. Nein, statt dessen prüft die EU-Kommission derzeit Pläne, mittels spezieller Salben die benötigte Feuchtigkeit für das Grünzeug zu liefern.

Dies könnte nicht nur den weiteren Wasserverbrauch der Plantagen eindämmen, sondern zusätzliche Arbeitsplätze für die spanische Industrie einbringen, weil ja für die Eincremerei zusätzliches Personal erforderlich wäre.

Hoffen wir, dass wir nicht bald Tomaten mit Kokosaroma oder  Aloeduft  in den  Warenkörben liegen haben!

Autor: serajaten | Februar 19, 2008 - 7:00 pm - abgelegt unter: Gesellschaft, Wirtschaft

Bonn; Trotz des Sturz ihres bisherigen Vorstandsvorsitzenden Klaus Zumwinkel möchte die Post ihrem ausscheidenden Chef eine Ehrung zukommen lassen. Weil in den Paketlagern derzeit keine überschüssigen Luxusartikel auf Lager lagen, entschied man sich zur Prägung einer Klaus Zumwinkel Gedenkbriefmarke. Diese ist ab sofort in allen Postfilialen in ganz Deutschland zu bestellen. Leider werden nicht viele Philatelisten in die Situation kommen, diese Marke ihren Sammlungen einzuverleiben. Ihr Ausgabewert dürfte etwas zu hoch liegen.

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Bildnachweis: Wikipedia, Kandschwar
Autor: serajaten | Februar 17, 2008 - 4:15 pm - abgelegt unter: Stars und Glamour, Tierisch

Neumünster; Wir alle kennen ihn, Knut, den ersten großen Star aus der Polarregion. Nun scheint es so, als würde sich um den Eisbär-Teenie eine tragische Familientragödie entwickeln! Wie der Leiter des Neumünsteraner Tierparks Peter Drüwa am Donnerstag mitteilte, wolle Knuts leiblicher Vater von dessen Berliner Vermieter eine stattliche Summe wegen Verweigerung des Sorgerechts!

Wie alle Fans von Knuti wissen, wurde der Jungeisbär von seiner Mutter kurz nach der Geburt verstoßen und anschließend per Hand aufgezogen. Dabei half ein engagierter Pfleger des Berliner Zoos, indem er sich als Ersatzmutter und Vaterfigur des kleinen Pelzknäuels annahm. Wie die Zooleitung in Neumünster nun mitteilte, wusste Knuts Vater von der ganzen Tragödie nicht das geringste. Er war nur kurz mit Knuts Mutter zusammen gewesen, ehe diese Beziehung durch eine berufliche Neuorientierung in die Brüche ging. Vielleicht lag es gerade an dieser gescheiterten Beziehung, dass die Mutter ihr Jungtier sofort verstieß.

Nichtsdesto trotz verlangt Pappa-Knut nun von den Hauptstadtzooleuten seinen Sohn zurück oder wahlweise eine finanzielle Entschädigung in Höhe von mehr als einer Million Euro! Diese Summe sei das Mindeste, so Lars Larsson Eisbär, um die seelischen Schmerzen wieder gut zu machen, die die lange Trennung von Knutibär verursacht haben.

Wird der Berliner Zoo diese Summe überweisen? Finden Vater und Sohn in naher Zukunft wieder zueinander? Und welche Rolle spielt Eisbärrabenmutter Tosca in dieser dramatischen Entwicklung?

Autor: serajaten | Februar 12, 2008 - 7:48 pm - abgelegt unter: Intern

Nun ist es endlich amtlich: Die Redaktion der Phantastischen Nachrichten ist keine terroristische Vereinigung.

Und dabei haben wir uns alle doch sooo viel Mühe gegeben, Herr Innenminister! Keine Sorge, wir bleiben am Ball.

Autor: serajaten | Februar 10, 2008 - 1:12 pm - abgelegt unter: Gesellschaft

Berlin; Großes Aufsehen erregte zu Zeiten der Berlinale die Gründungskonferenz der neu geschaffenen “Liga für ausgeglichene Berichterstattung in Zeitung, Radio und Fernsehen” kurz LaBZRF. Die Mitglieder dieser NGO setzen sich dafür ein, dass in den wichtigsten Massenmedien nicht mehr nur die Einschaltquote oder die Schlagzeile zählt, sondern auch auf das Wohlbefinden der Rezipienten mehr Berücksichtigung findet.

Der LaBZRF ist dies ein eminent wichtiges Anliegen, damit die Volksseele nicht noch mehr Schaden nimmt, wenn sie von getöteten Säuglingen und tötenden Müttern liest oder wenn es darum geht, wie immer mehr Teile unserer Gesellschaft vom Wohlstand abgeschnitten werden.

Deshalb forderten die Mitglieder der Liga auf ihrer ersten großen Versammlung vor Presse und Fernsehen, das jedem toten Säugling mindestens ein Eisbärbaby an die Seite gestellt werden, und jeder Mordmami eine Eisbäraufpäppelsäuglingsstation. Bei Berichten über Einschnitte in die Lebensgrundlage von Arbeitslosen müsse man dann sofort von den vielen übergewichtigen Kindern in den betroffenen Familien hören. Ansonsten so Walter Bauhuber, Vorstand der LaBZRF, würde das schlechte (Ge)Wissen um den Zustand unseres Landes in kürzester Zeit das wenige positive Lebensgefühl in Deutschland zerstören.

Autor: serajaten | Februar 9, 2008 - 9:39 pm - abgelegt unter: Intern

Aufgrund der Tatsache, dass immer mehr Menschen Interesse an dem E-Mailverkehr vieler anderer Menschen haben, hat die Redaktion der PN nun reagiert und verwendet für E-Mails einen Public Key. Dieser ist entweder hier oder im Impressum zu finden.

Wehret den Anfängen!

Autor: serajaten | Februar 6, 2008 - 10:23 pm - abgelegt unter: Ausland, Politik

Berlin; Um dem zunehmenden Druck der internationalen Partner im Afghanistaneinsatz der Nato aus dem Weg zu gehen, hat sich Bundesverteidigungsminister Jung dazu entschlossen, doch deutsche Truppen in das vom Krieg versehrte Land zu entsenden. Allerdings sollen die Soldaten nicht im gefährlichen Süden des Landes tätig werden, sondern den NATO-Partnern im Norden Afghanistans helfend zur Hand gehen.

Um der Truppe die Einsätze am Hindukusch zu erleichtern, versprach Jung neueste Technologien und Equipment zur Verfügung zu stellen. So zum Beispiel einen verbesserten Kompass, mit dem ein deutscher Soldat immer den Weg Richtung Einsatzziel finden kann. Das Bild unten stammt vom Presseamt des Bundestags und zeigt dieses neumodische Gerät.

kompass.jpg

(Klick für größere Darstellung)

Autor: serajaten | Februar 4, 2008 - 8:36 pm - abgelegt unter: Gesellschaft, Skurriles

Berlin; Nur dank den enormen Bemühungen der phytologischen Abteilung des Berliner Zoos konnte eine sehr seltene Waldart vorm Aussterben bedroht werden. Es handelt sich dabei um das sogenannte Hinterhalt-Wäldchen. Leider sind in unseren modernen Zeiten solche urtümlichen Orte kaum noch denkbar, da die Zersiedelung weiter Landstriche dem Legen von Hinterhalten entgegen wirkt.

Sicher hat Mutter Natur versucht, dieser Veränderung entgegen zu wirken, doch auch in dieser Hinsicht schlägt die Zivilisation gnadenlos und mit voller Härte zurück. Dank der lückenlosen Überwachung von Hinterhöfen bleibt dem modernen Hinterhälter kaum noch ein Refugium, an dem er seine natürlichen Instinkte ausleben darf.

Insofern gilt dem Berliner Zoo ein großer Dank, insbesondere dafür, dem Hinterhalt-Wäldchen ein neues und dauerhaftes Zuhause verschafft zu haben.