Deutschland; Wie jeden Freitag und zu Beginn des Wochenendes kommt auch heute wieder ein Phänomen zu tragen, dass rituell eindeutig eine deutsche Tradition ist. Die starken Schneefälle der letzten Nacht führen heute morgen zu massiven Verkehrsbehinderungen. Grund ist nicht die Tatsache, dass manche Straßen nicht mehr sichtbar und daher nur schwer befahrbar sind, sondern viel mehr der Trend Schnee zu spenden.
Wie Wintersportler überall im Land wissen, haben die Wintersportgebiete in den Alpen- und Voralpengebieten massiv Probleme genug weißes Nass für ihre Pisten und Loipen zu bekommen. Um dem Trend der globalen Erwärmung entgegen zu wirken, setzten der Wintertourismus stark auf Technisierung und rüstete Berghänge mit Beschneiungsanlagen auf.
Nun ist der Spaß auf Kunstschnee ein schnell getrübter, da Konsistenz und Haltbarkeit gegenüber “echtem” Schnee nicht mithalten können. Kunstschnee nutzt sich schneller ab und wird stumpf. Dafür ist die Verletzungsgefahr im Umgang mit Kunstschnee deutlich geringer.
Sollten Ihnen liebe Leser heute eine hohe Anzahl von Fahrzeugen mit hohen Schneehauben auffallen, dann wundern Sie sich bitte nicht. Bei diesem Verhalten handelt es sich nicht, wie oft vermutet um ein grenzenlos unverantwortliches und gefährliches Vorgehen, sondern um ein Zeichen der Solidarität mit den schneearmen Gebieten im Südosten des Landes!
Wenn Sie von einem solch beladenen Fahrzeug auch noch angehupt und mit Fernlicht geblitzt werden, dann ist das ein Versuch der Nötigung, sondern vielmehr eine Aufforderung die gleiche Solidarität walten zu lassen!
Liebe Bundesbürger: Die Phantastischen Nachrichten haben ihre Wurzeln ebenfalls in einem Voralpengebiet und empfehlen hiermit in vollem Umfang an der Aktion “Schnee für die Welt!” teilzunehmen.
Sollten Sie über ein zu kleines Autodach verfügen, so helfen Sie zumindest ihrem Nachbarn, indem Sie das weiße Pulver mit Schaufeln auf sein Dach auftragen.
Vielen Dank für ihre Hilfe!